„Werkzeugkoffer“ & Beteiligungs-Projekt: gemeinsam bei Planungen mitmischen + Interessen einzubringen

Foto_Soko_Projekt_130606_SK_Web_Methodenkoffer_MethodenboxHallo liebe Akteure, Kinder und Jugendliche, GWA-Interessierte und MultiplikatorInnen, hier wie versprochen noch mal der link zu Beteiligung, Planungsworkshop f√ľr die eigene Einrichtungen bzw. Nachbarschaft, Quartier und Stadt. Und der ausleihbare Werkzeug-Koffer daf√ľr!

Der Werkzeugkoffer und die Unterst√ľtzung sind vor allem f√ľr f√ľr offene Arbeit, Schulen, Schulsozialarbeit, Kitas, Kinder- und Jugendarbeit, lokale Initiativen, Veranstaltungen mit interessierten Akteuren, B√ľrgerInnen, Vereinen etc. gedacht. Entweder √ľbers Internet (s.u.) und liegt auch bei mir zur Einsicht aus. Bei Bedarf unterst√ľtze ich auch gerne bzw. komme in meinem Bereich (Stadtteilb√ľro Neu Olvenstedt) zu Veranstaltungen und Workshops dazu.

Beschreibung Soko-Projekt: www.soko-klima.de
Heutige kommunale Planungen gestalten das Lebensumfeld zuk√ľnftiger Generationen und beeinflussen unser Klima. Deshalb gehen sie auch und gerade Kinder und Jugendliche und Interessierte aller Genereationen etwas an. Wir wollen dabei unterst√ľtzen, als ‚ÄěSoko Klima‚Äú Planungen an Wohnorten zukunfts- und klimasensibel mitzugestalten.
Wir wollen klimarelevante Zusammenh√§nge in den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Verkehr und Freizeit sichtbar machen und Handlungswissen f√ľr Klimaschutz, Energiewende, Klimafolgenanpassung und Beteiligungsm√∂glichkeiten im kommunalen Umfeld verbreiten.Das Projekt umfasst eine Pr√ľfung aller Planungsverfahren, bei denen eine B√ľrgerbeteiligung gesetzlich vorgeschrieben ist, auf ihre Klimarelevanz und die M√∂glichkeit zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sowie eine Recherche von Planungsverfahren, bei denen eine Beteiligung von Kindern und Jugendlichen stattgefunden hat. Praxisorientierte Materialen zu Klimathemen, √ľber kommunale Planungsabl√§ufe und Beteiligungsm√∂glichkeiten werden dabei entwickelt.

Die im Projekt entwickelten Materialen sollen sowohl von Akteuren aus dem Bildungsbereich wie auch von planenden Verwaltungen und zivilgesellschaftlichen Kr√§ften genutzt werden k√∂nnen. „Mit Soko Klima wollen wir ermutigen, sich mit Planungen im nahen Umfeld auseinanderzusetzen und damit, was diese mit Klimaschutz und Klimawandel zu tun haben.“

Beispiele dazu: Soko-Klima in Heidelberg: Das Projekt Soko-Klima ist auch in Heidelberg aktiv und hat dort in Zusammenarbeit mit dem IFEU-Institut, der Stadt Heidelberg und dem BUND Heidelberg am Jugendklimagipfel 2013 am 1. und 2. Oktober mitgewirkt, An diesen beiden Tagen haben sich Jugendliche Gedanken √ľber die Zukunft der Stadt Heidelbergs gemacht und Ideen ausgearbeitet, mit denen die Stadt bis zum Jahr 2050 klimaneutral werden kann, Die Ergebnisse des Gipfels wurden dem¬† Oberb√ľrgermeister Eckart W√ľrzner prasentiert, welcher sich hochbegeistert zeigte und versprach, die Ideen mit in den Masterplan 100 % Klimaschutz der Stadt Heidelberg einzuarbeiten. Mehr Infos dazu gibt es auf der Seite des BUND Heidelberg oder in den Zeitungen Mannheimer Morgen und Rhein-Neckar Zeitung (Ausgabe 08.Oktober). Videos dazu wurden von der Landesschau Baden-W√ľrttemberg und die Stadtredaktion ver√∂ffentlicht.

¬†Schule Eins baut lebenswerte Stadt: Sch√ľlerinnen und Sch√ľler der Schule Eins in Berlin Pankow entwickeln ein Zukunftsmodell f√ľr eine lebenswerte Stadt. Im Zuge des Projekts Soko Klima hat sich die Klasse 4a der Schule Eins mit den Themen Stadtklima, Energie und Stadt√∂kologie besch√§ftigt. Dabei wurde im Sommer 2013 die Schulumgebung auf stadtklimatische Aspekte untersucht. Auf einem Rundgang mit Beate Witzel vom Museum f√ľr Naturkunde wurden die Lebensr√§ume von Tieren in Berlin erkundet. Anhand von Experimenten wurden die Themen Treibhauseffekt und erneuerbare Energien erforscht. Alle gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse hat die Klasse in zwei Stadtmodellen verarbeitet. Ein Modell zeigt eine lebenswerte Stadt in denen erneuerbare Energien genutzt werden, viele Parks das Stadtklima verbessern und zur Fortbewegung vornehmlich das Fahrrad genutzt wird. Das andere Modell zeigt eine Stadt in der alle Fl√§chen versiegelt sind, viele Autos fahren und Fabriken und Hochh√§user das Stadtbild pr√§gen. Mit den beiden Modellen m√∂chte die Klasse zeigen wie sie sich eine Stadt im schlimmsten und im besten Fall vorstellt. Dabei wurden viele stadtklimatischen und energetischen Aspekte und Probleme der heutigen Zeit ber√ľcksichtigt.

Jetzt mitmachen! Ihr Schulgel√§nde oder die Stra√üe vor der Schule werden umFoto_Soko_Projekt_2014_SK_Koffer1_1000px_orgebaut? Ihre Sch√ľlerinnen und Sch√ľler und auch Sie m√∂chten mitreden? Und was hat das Ganze mit Klimaschutz und Klimawandel zu tun? Das Soko Klima Team unterst√ľtzt Sie dabei, sich gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen in kommunale Planungen einzumischen und dabei Ihre Interessen einzubringen und sich gleichzeitig mit Klimathemen auseinanderzusetzen.

Es werden bundesweit noch weitere Pilotprojekte gesucht, die das neue Material von ‚ÄěSoko Klima ‚Äď Stadt gestalten mit Plan‚Äú anwenden. Jedes Pilotprojekt erh√§lt das Material bestehend aus einem Leitfaden zur Entwicklung eines Beteiligungsprojekts mit Kindern und Jugendlichen, drei illustrierten und leichtverst√§ndlichen Themenheften zu Klima, Stadtklima und Beteiligungsm√∂glichkeiten an kommunalen Planungen, eine Sammlung von f√ľr die verschiedenen Projektschritte geeigneten und von erprobten Methoden sowie eine ‚ÄěWerkzeugsammlung‚Äú¬† mit Projektpl√§nen, Arbeitsbl√§ttern und Anleitungen.

Kontakt und Anlaufadresse im Stadtteilb√ľro daf√ľr:
Internationaler Bund – IB Mitte gGmbH, „B√ľro f√ľr Stadtteilarbeit Neu Olvenstedt“
Stadtteilmanagement & Stadtumbau,
Stefan Köder, Scharnhorstring 38, D-39130 Magdeburg РNeu Olvenstedt,
Telefon:+49-(0)391- 55 923 715, Mobil:+49-(0)160 – 589 41 47
Email:    
stefan.koeder(ät)internationaler-bund.de

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