Re-Block-Projekt Neu Olvenstedt: „Lokale Aktions Gruppe“

Bericht vom Re-Block Projekt „Lokale Aktions Gruppe“ Neu Olvenstedt (gefördert ĂŒber das EU-URBACT-Programm):

Hier noch aktuelle Informationen zur Arbeitsgruppe und zu den nĂ€chsten Veranstaltungent. Eine Einladung zum Treffen etc. wird dann nach einer Interessensbekundung und Anmeldung verschickt, organisiert  vom Stadtplanungsamt Magdeburg, in Kooperation mit dem „BĂŒro fĂŒr Stadtteilarbeit Neu Olvenstedt“

Ablauf und mögliche Themen fĂŒr nĂ€chste Treffen (gerne auch RĂŒckmeldung zu ThemenwĂŒnschen):
1) Allgemeine Infos und Stand des RE-Block-Projektes fĂŒr Neu Olvenstedt
2) Bericht vom internationalen Treffen in Magdeburg (PRS – Peer Review Session) und von den europĂ€ischen PartnerstĂ€dten und dortigen Besuchen / Arbeitstreffen
3) PrÀsentation der kurzen Film-Dokumentation zu RE-Block Neu Olvenstedt von OlvenTV
4) Schwerpunkt des ULSG-Treffens: der „Lokale Aktions Plan (LAP) Neu Olvenstedt“: +++Was ist ein LAP (Lokaler Aktions Plan), wie können wir diesen fĂŒr Neu Olvenstedt umsetzen (mit ErgĂ€nzungen und Ideensammlung von allen Teilnehmern +++ Vorstellung der bisherigen gesammelten Themen fĂŒr den Lokalen Aktions Plan (LAP) fĂŒr Neu Olvenstedt +++ ErgĂ€nzungen und weitere mögliche Projekte fĂŒr den LAP +++ Möglichkeiten zur Umsetzung des LAP Neu Olvenstedt
 5) Abschluss in informeller Runde / gemeinsames Grillen, d.h. im Anschluss an das Arbeitstreffen besteht die Möglichkeit sich noch in einer kleinen Barbecue-Runde zusammen zu finden und bei Bedarf weiter im informellen Rahmen auszutauschen.

Da das RE-Block-Projekt bis Anfang 2015 abgeschlossen sein wird und daher der LAP bis Juli / August 2014 bearbeitet und fertiggestellt werden soll, hier noch mal der Hinweis wie wichtig die Arbeitsgruppe und Treffen bis dahin sind, da darin alle Weichen fĂŒr „unseren LAP“ und mögliche Projekte bzw. Entwicklung im Stadtteil im Rahmen von RE-Block gestellt werden. Also ist eine zahlreiche Teilnahme und aktives Einbringen von allen BĂŒrgerInnen, interessierten Akteuren, Wohnungsunternehmen, sozialen Bereichen und Vereinen in Neu Olvenstedt erwĂŒnscht und lohnt sich!

Bericht vom internationalen RE-Block-Treffen in Neu Olvenstedt (Quelle: Volksstimme 2.11.2013)

Bericht vom internationalen RE-Block-Treffen in Neu Olvenstedt (Quelle: Volksstimme 2.11.2013)

Ansprechpartner fĂŒr das RE-Block-Projekt beim Stadtplanungsamt sind Stephan Herrmann und Frau Bugiel; sowie vom „BĂŒro fĂŒr Stadtteilarbeit Neu Olvenstedt“ (IB) Stefan Köder (Kontaktdaten s.u.). Mehr Infos und Berichte von bisherige RE-Block-Treffen etc. finden Sie auch unter der RE-Block-Webseite (allerdings grĂ¶ĂŸtenteils auf englisch): http://urbact.eu/en/projects/disadvantaged-neighbourhoods/re-block/homepage/ Das LAP-Handbuch fĂŒr URBACT und damit auch fĂŒr unser „Re-Block-Projekt Neu Olvenstedt“ ist auch auf deutsch herausgekommen und unter folgendem link einsehbar: http://www.deutscher-verband.org/cms/fileadmin/medias/URBAN/URBACT/URBACT_ab_2014/URBACTII_Toolkit_Lokale-Arbeitsgruppen_DE.pdf

FĂŒr Hinweise oder Fragen stehen wir gerne zu VerfĂŒgung und wĂŒrden uns freuen, Sie bzw. Euch in der Arbeitsgruppe begrĂŒĂŸen zu können! i.A. Stefan Köder, „BĂŒro fĂŒr Stadtteilarbeit Neu Olvenstedt“ (Internationaler Bund), Email: stefan.koeder (Ă€t) internationaler-bund.de

GĂ€ste aus Tokio zu Besuch in Neu Olvenstedt: Interesse am Stadtumbau

Bericht: GĂ€ste aus Tokio zu Besuch in Magdeburg – Neu Olvenstedt

Stadtteilmanager-Stefan-Köder-beim-Verteilen-von-Infomaterial

Stadtteilmanager-Stefan-Köder-beim-Verteilen-von-Infomaterial

Forscher und Berater im Auftrag der japanischen Industrie und der Regierung erkundigen sich ĂŒber Erfahrungen aus dem Stadtumbau in Magdeburg – Neu Olvenstedt.

Mehr Fotos und HintergrĂŒnde dazu gibt es auch hier: www.djg-magdeburg.de/gaeste-aus-tokio-zu-besuch-magdeburg/

 

Am 08. Mai 2014 waren die Teilnehmer der Fachdelegation Prof. Takuya Tsuji von der Hitotsubashi-UniversitÀt Tokio, Fumihiko Kamio vom Nomura Research Institute Tokio, Harry K. Hanahara vom 21st Cetury Public Policy Insitute des Keidanren (Zentrale aller IHKs) aus Tokio mit ihrem Reiseleiter und Dolmetscher Takashi Nakagawa aus Berlin hier in Magdeburg zu Besuch.

Die Experten in verschiedenen Themenfeldern des Stadtumbaus fĂŒhrten eine mehrtĂ€gige Forschungsreise mit Fokus u.a. auf die effiziente Reorganisation von technischen Infrastrukturen durch. Es gab ein ausfĂŒhrlichen Interview im Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt (LH) Magdeburg mit dem Amtsleiter Heinz-Joachim Olbricht, Stephan Herrmann und Tim Schneider. Bei gefĂŒhrten RundgĂ€ngen in Neu Olvenstedt mit dem Stadtteilmanager Stefan Köder (Internationaler Bund) sowie anschließend in Buckau konnten sie sich einen ersten Einblick in aktuelle Aspekte des Stadtumbaus in Magdeburg verschaffen.

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Fachdelegation-bei-der-Besichtigung-von-Olven1-in-Neu-Olvenstedt

Thema Stadtumbau Ost: im GesprÀch in der Marktbreite

Thema Stadtumbau Ost: im GesprÀch in der Marktbreite

Am Abend trafen die GĂ€ste zu einem gemeinsamen Abendessen mit Vertretern der Deutsch-Japanischen Gesellschaft (DJG) Sachsen-Anhalt e.V. im Restaurant FĂŒrstenwall ein. Hier wurden sie freundlich vom EhrenprĂ€sidenten der DJG Sachsen-Anhalt e.V., Rechts-anwalt Michael Gosewisch begrĂŒĂŸt. Der DJG-VizeprĂ€sident und stĂ€dtische Stadtplaner Dipl.-Ing. Tim Schneider wie auch die begeisterten Japan-Kenner Magister Monique StrĂŒbig vom Umweltamt der LH Magdeburg, Dipl.-Ing. Martin Kraft vom Lehrstuhl Logistik an der OVGU sowie Dipl.-Ing. Stefan Köder, Stadtteilmanager von Neu Olvenstedt (Internationaler Bund), nahmen ebenfalls am gemeinsamen Abend teil.(…)

Der mitreisende Exkursionsleiter und liebenswert kernig auftretende Dolmetscher Takashi Nakagawa fragte im Laufe des Abends mehrfach nach, ob wir in Magdeburg fĂŒr die Betreuung weiterer Fachdelegationen aus verschiedenen Fachrichtungen der Stadtplanung und -gestaltung wie auch Umweltplanung zur VerfĂŒgung stehen wĂŒrden. (…) Auf fachlicher Ebene soll hier noch kurz angefĂŒgt werden, dass die absehbaren Heraus-forderungen aus dem demografischen wie auch gesellschaftlichen und ökonomischen Wandel mit erheblichen Schrumpfungen und insbesondere mit markanten VerĂ€nderungen der Alters- wie auch Bevölkerungsstruktur in Stadt und Land von Japan wie auch bei uns in Mitteleuropa und in Deutschland in den kommenden Jahren geprĂ€gt sein werden. Es gibt somit noch viel voneinander zu lernen. Dies kann uns nur zum gegenseitigen Nutzen gereichen.

Quelle(n): ergĂ€nzte AuszĂŒge aus einem Bericht von Tim Schneider von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft (DJG) Sachsen-Anhalt e.V, veröffentlicht am 15.5.2014, auf der Webseite www.djg-magdeburg.de